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Grubengas

COPYRIGHT TEXT & BILDER: Michael Bockhorst

Grubengas ist ein Gasgemisch, welches in Kohlebergwerken freigesetzt wird. Es besteht hauptsächlich aus Methan und Kohlendioxid.

Verwendung

Grubengas kann, wenn ein entsprechendes Mischungsverhältnis mit Luft vorhanden ist, Explosionen verursachen. In Kohlebergwerken wird es daher abgesogen.

Aufgrund des hohen Methangehalts mit dessen großer Treibhaus-Wirksamkseit (GWP = 20-25) ist es interessant, das Grubengas zu verbrennen. Geschieht dies in einem Kraftwerk, kann aus dem Grubengas auch elektrische Energie gewonnen werden. Grubengas trägt mit etwa 0.2 Prozent zur Stromversorgung in Deutschland bei.

Potential

Grubengas wird aufgrund der geringen bereitgestellten Energiemenge keinen steigenden Beitrag zur Energieversorgung leisten. Mit dem Ende des Steinkohleabbaus wird Grubengas nur noch bei stillgelegten Bergwerken anfallen.

Freiwerdendes "Grubengas" aus dem Braunkohle-Tagebau ist nicht nutzbar, weil es aufgrund der Abbaumethode direkt in die Atmosphäre entweicht. Generell sind die Emissionen aus dem Tagebau als geringer einzuschätzen als die Emissionen aus dem Untertagebau: Die Gase konnten aufgrund der geringen Tiefe der Vorkommen leichter aus dem Material entweichen.

Quellen:


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