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Heizkraftwerk

COPYRIGHT TEXT & BILDER: Michael Bockhorst

Heizkraftwerke (HKW) können als modifizierte thermische Kraftwerke angesehen werden.

In einem thermischen Kraftwerk wird Wärme durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, durch einen Kernreaktor oder durch die Sonne erzeugt. Diese Wärme dient dazu, heißen Dampf zu erzeugen, der eine Turbine antreibt. Während der Wasserdampf über die Turbine seine Energie abgibt, kühlt er ab. Aber selbst der aus der Turbine austretende Dampf hat noch Temperaturen im Bereich von 50 bis 100 Grad Celsius. In einem Heizkraftwerk nutzt man zusätzlich diese Abwärme, indem man die Temperatur hinter der Turbine auf etwa 130 Grad Celsius einstellt; dadurch wird allerdings der Wirkungsgrad der Stromerzeugung herabgesetzt, weil die Temperaturdifferenz zwischen Turbineneintritt und -auslaß verringert wurde (Carnot-Wirkungsgrad)

Sinnvoll ist der Einsatz eines HKW dann, wenn eine nahezu konstantes Menge von Strom und Wärme mit dem entsprechenden Verhältnis zwischen diesen beiden Energiearten benötigt wird. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt bei etwa 30 bis 35% - im Vergleich zu reinen Kraftwerken mit ihren etwa 40%-, der Anteil der Wärmeauskopplung liegt ebenfalls bei etwa 35%, womit der primäre Brennstoff zu etwa 70% in Endenergie umgewandelt werden kann.

Kleine Heizkraftwerke werden a;sBlockheizkraftwerk bezeichnet.


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