Energielexikon → Solarkocher
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Solarkocher

COPYRIGHT TEXT & BILDER: Michael Bockhorst

Einrichtung zum Kochen von Speisen mit Sonnenlicht.

Grundprinzip

Sonnenlicht wird besonders von dunklen Gegenständen absorbiert. Die Energie des Sonnenlichts erwärmt diesen dunklen Gegenstand.

Besonders hohe Temperaturen werden erreicht, wenn

  • das Licht z.B. mit Spiegeln konzentriert wird oder
  • die Wärme eingedämmt wird

Zum ersten Fall gehören die Solarkocher, die aus einem Parabolspiegel bestehen. Dieser Spiegel fokussiert das Sonnenlicht auf einen Kochtopf oder eine Pfanne. Ein Halter für den Topf und ein Gestell, in dem der Parabolspiegel drehbar gelagert ist, komplettieren einen Solarkocher dieses Typs. Ein drehbarer Sonnenspiegel erlaubt es, den Brennpunkt auf den Topfboden auszurichten - je nach tageszeitlichem oder jahreszeitlichem Sonnenstand. Die Temperaturen sind hoch genug, um Speisen auch braten zu können.

Zum zweiten Fall gehören Kochkästen. Diese Kästen sind innen schwarz angestrichen und auf der zur Sonne auszurichtenden Seite durch eine Glasplatte (oder eine Doppelglasscheibe) abgeschlossen. Diese Kochkästen eignen sich zum Kochen von Speisen, nicht jedoch zum Braten.

Anwendung

Besonders gut eignen sich Solarkocher dort, wo

  • wo Sonne regelmäßig zur Verfügung steht (tageszeitl./jahreszeitl.),
  • andere Energieträger (z.B. Holz) knapp sind und
  • die kulturelle Akzeptanz hoch genug ist.

Dazu gehören z.B. die Wüstenrandgebiete im Sonnengürtel der Erde. Dort ist das Sonnenlicht zuverlässig verfügbar und Holz ist knapp.


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