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Verglasung

COPYRIGHT TEXT & BILDER: Michael Bockhorst

Konditionierungs-Verfahren für hochradioaktive Abfälle insbesondere aus Kernkraftwerken.

Dazu werden die entsprechenden Abfallstoffe in Glaskokillen eingeschmolzen. Glas hat zum einen den Vorteil, dass es den hohen Temperaturen der Abfälle standhält, zum anderen nur sehr schwer von Wasser gelöst wird. Damit soll gewährleistet werden, dass die radioaktiven Isotope weitgehend zerfallen sind, bevor ihre nicht mehr radioaktiven Folgeprodukte aus den Glaskokillen freigesetzt werden können.

Zudem sollen diese Glaskokillen im Rahmen der Endlagerung nach bisherigen Plänen in Salzstöcken oder anderen stabilen geologischen Formationen eingelagert werden, um die Abfälle möglichst sicher von Biosphäre zu trennen. Das erste Endlager Asse II zeigt aber inzwischen (2010) starke Mängel. Insbesondere die Wasserfreiheit der Lagestätte ist nicht gegeben.


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