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Leuchten:
Worauf man beim Kauf achten muss ...

Kategorie: HAUSHALT:LICHT UND BELEUCHTUNG

Text: Michael Bockhorst
Hinweise zur Nutzung und zum Copyright siehe unten.
Falls Sie sich entschieden haben,
  • welche Art von Licht (diffus oder gebündelt),
  • in welcher Menge (Leselicht, Arbeitslicht, gemütliches Licht)
  • wo benötigt wird,
ist ungefähr klar, welche Art von Leuchte Sie benötigen. Jetzt geht es an die konkrete Auswahl.

Was ist was bei der Leuchte?

 Skizze des Aufbaus einer Leuchte

  • Mit Leuchte wird die komplette Konstruktion bezeichnet
  • Die Lampe oder vornehmer das Leuchtmittel ist der Bestandteil der Leuchte, der das Licht erzeugt
  • Zur Beeinflussung des Lichts werden transparente und reflektierende Bauteile eingesetzt. Transparente Bauteile sind z.B. Lampenschirme, reflektierende Bauteile sind - klar - Reflektoren.
  • Leuchten besitzen i.a. einen Schalter und einen Anschluss für die Stromversorgung
  • Das ganze wird durch Konstruktionselemente zusammengehalten

Der Lampenschirm

Der Lampenschirm sollte entweder das Licht gut durchlassen oder aber z.B. nach unten gut reflektieren. Dazu sind weiße oder weißliche Lampenschirme am besten geeignet: Sie sollen also weiß leuchten oder innen mit einer weißen reflektierenden Schicht ausgestattet sein.

Oft ist farbiges Licht schöner und passt besser in den Wohnraum: Wenn ein Lampenschirm farbiges Licht spenden soll, unbedingt darauf achten, dass er möglichst transparent ist.

Die Halterung der Lampe und Platz für das Leuchtmittel

Die Konstruktionselemente der Leuchte sollten dem Licht nicht im Wege stehen. Dadurch spart man Energie, aber unter Umständen auch häßliche Schattenwürfe.

Wichtig: Vor dem Lampenkauf sollten Sie bereits wissen, welches Leuchtmittel sie verwenden wollen. Helle Leuchtstofflampen sind größer als vergleichbar helle Glühlampen. Auch leistungsfähigere LED-Lampen, die zunehmend (Stand 2010) auf den Markt drängen sind teils etwas größer als Glühlampen oder geben das Licht nur in eine bestimmte Richtung ab.

Wie wird die Lampe eingeschaltet?

Dabei gibt es drei typische Varianten:

  1. Richtiger Netzschalter: Dieser schaltet die Glühlampe oder Energiesparlampe ein bzw. trennt das Leuchtmittel beim Ausschalten vollständig vom Stromnetz
  2. Sensorschalter oder Schieberegler: Hier ist eine elektronische Schaltung permanent unter Strom. Diese Schaltung kann dann durch eine Berührung oder das Verstellen des Reglers das Licht einschalten und ggf. dimmen
  3. Schalter zwischen Netzteil/Elektronik und Lampe: Hier hängt ebenfalls das Netzteil/die Elektronik permanent am Stromnetz

Nur die erste Variante braucht, wenn sie kein Licht liefert, auch keinen Strom. Die anderen beiden Varianten (2, 3) brauchen, solange sie eingesteckt sind, Strom und gehören damit zu den Standby-Verbrauchern.

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