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2004-01-12
ENERGIETECHNIK

Rückbau von Kernkraftwerken der ehemaligen DDR

Michael Bockhorst

Die zwei betroffenen Kernkraftwerke an den Standorten Rheinsberg und Lubmin wurden 1990 abgeschaltet, nicht zuletzt deshalb, weil die beiden Kraftwerke nicht den hohen Sicherheitsstandards entsprechen, die in der Bundesrepublik gefordert werden.

Das Abtragen der Anlagen und die Vorbereitungen für die Entsorgung der teilweise radioaktiv belasteten Anlagenteile und Baustoffe soll bis zum Jahr 2010 abgeschlossen sein. 107000 Tonnen radioaktiver Abfälle sind schon entsprechend behandelt worden.

Bei einer Dichte von 2 Tonnen pro Kubikmeter entspricht die Abfallmenge einem Würfel mit einer Kantenlänge von 37 Metern.

Quelle: dpa Pressemeldung