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2005-11-30
KLIMA

Klimakonferenz in Montreal

Noch immer findet ein Ziehen und Zerren um den besten Weg zur Bekaempfung der Treibhausgasemissionen statt. Hauptplage: Die Emissionen an Kohlendioxid, die haupstächlich durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas freigesetzt werden.

Auf der einen Seite die Staaten, die sich nicht dem Kyoto-Protokoll unterwerfen wollen, auf der anderen Seite die Staaten, die es ratifiziert haben und -- wie Deutschland -- glauben, daß sie im Klimaschutz sehr weit gekommen sind.
Besser wäre es, wenn alle Staaten sich gemeinsam, ohne zu striktes Wirtschaftsdenken und ohne Hochnäsigkeit weniger zu einer Beschränkung äußern würden und vielmehr Forschen, Entwickeln und Handeln würden: Von der Kohlenstoffgesellschaft zu einer Wasserstoff oder besser noch zu einer Kohlenstoff-Kreislaufgesellschaft. Eine solche Gesellschaft würde die Kohlendioxid-Emissionen vermeiden können, womit die Debatte um Emissionssätze von ein paar Prozent hinfällig wäre.

Wann tritt die notwendige Nüchternheit in die Klimadebatte, die eigentlich eine Energietechnik-Debatte ist, ein? Hoffentlich in den nächsten Jahren, denn der Tropensturm EPSILON, im Atlantik unterwegs, erweitert den Sturmrekord um ein weiteres, ein fünftes Sturmereignis und es ist sicher nicht der letzte Sturm der heute enden werdenden Hurricane-Saison im Nordatlantik. Diese Ereignisse sollten uns eine Warnung sein, was menschgemachte Klimavariationen oder ein Klimawandel mit dem System Erde und uns anstellen können, vielleicht sogar schon tun.


LINK
UNFCCC/Webseiten der Konferenz in Montreal (english)